Programm Ablauf Ort & Anreise Musik Weinbaugebiete Weingüter Sponsoren
Preise
Autor*innen 2022 Autor*innen-Archiv
Bilder: 2016/17/18/19 2015 2014 2013 2011/12 2009/10 2006/07/08 Entstehung Publikationen
Pressestimmen bis 2008 Pressestimmen ab 2009
Nachricht senden Newsletter Impressum

©R.Larl
Alois Hotschnig
Geboren in Kärnten, lebt als freier Autor in Innsbruck. 1992 wurde er beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb mit dem Preis des Landes Kärnten ausgezeichnet, im selben Jahr erschien sein Roman Leonardos Hände, für den er den Anna-Seghers-Preis erhielt. 2000 erschien sein zweiter Roman Ludwigs Zimmer. 2002 wurde ihm der Italo-Svevo-Preis verliehen. Neben seinen Romanen verfasste er mehrere Erzählbände, zuletzt Im Sitzen läuft es sich besser davon (2009). Für Die Kinder beruhigte das nicht wurde er mit dem Erich-Fried-Preis ausgezeichnet, für sein erzählerisches Werk mit dem Gert-Jonke-Preis. Die Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Alois Hotschnig schreibt auch Theaterstücke, Gedichte und Hörspiele.

Die Rezension lobt den Autor als "stillen Meister hochkonzentrierten Erzählens, der zu den besten Schriftstellern seiner Generation zählt", der nun lange zugewartet hat, bis "eine Geschichte ihn gefunden hat" - und die den Titel Der Silberfuchs meiner Mutter (KiWi 2021) trägt.

"Der Roman ist eine Erzählung über die Notwendigkeit des Erzählens - und darüber, dass es keine einfachen Geschichten gibt. Mit anderen Worten: Das Warten auf Alois Hotschnigs neues Buch, seinen ersten Roman seit Ludwigs Zimmer, hat sich gelohnt. Der Silberfuchs meiner Mutter ist große Erzählkunst. In Innsbruck wurde sein Erscheinen mit einem dreitägigen Hotschnig-Schwerpunkt gewürdigt." (Joachim Leitner, Tiroler Tageszeitung)


»Einen richtigen Vater gab es ja nicht. Was es gab, war die Frage nach ihm. Während einer Begegnung mit Dracula kam mir die Idee, er selbst hätte sich in Norwegen damals in das Leben meiner Mutter gebissen, und dabei war ich eben entstanden, deshalb kam er mich jetzt auch besuchen, so sagte er es mir immerhin, in meinen Gedanken sagte er das. Über Jahre hätte er nach mir gesucht, und jetzt hätte er mich endlich gefunden. Das wüsste ich nun, doch nur wir wüssten das, nur wir beide, und dürften es keinem erzählen, man würde es ja doch nicht verstehen und uns nur auseinanderzubringen versuchen.«
(Aus: Der Silberfuchs meiner Mutter , KiWi 2021)


Teilnahme an Literatur & Wein: 2010, 2011, 2022