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©H.Lackinger
Gerhard Ruiss
Geboren in Ziersdorf / NÖ; gelernter Schriftsetzer und Reprofotograf; seit 1978 ist er hauptberuflicher Schriftsteller und Musiker, seit 1982 Geschäftsführer der IG Autorinnen und Autoren in Wien.

Zu den künstlerischen Schwerpunkten in den Arbeiten des Gerhard Ruiss zählen Gedichte und sonstige literarische Kurzformen, Realitätsfingierungen, Chanson-Nachdichtungen und -Neukompositionen, Umarbeitungen von Schlagern. In hohem Maß gelobt wurde der mit dem Berufstitel Professor (2012) und dem Würdigungspreis des Landes NÖ (2016) ausgezeichnete Schriftsteller u.a. für seine Nachdichtungen der Lieder des Oswald von Wolkenstein (Und wenn ich nun noch länger schwieg', 2007; Herz, dein Verlangen, 2008; So pfiff sie mir zum Katzenlohn, 2010; alle bei Folio). Mit den Kanzlergedichten (Kanzlergedichte 2000 - 2005; Kanzlernachfolgegedichte 2006 - 20017; beide Edition Aramo) rückt Gerhard Ruiss die Bedeutung des politischen Gedichts in den Vordergrund.

Als dem Dichter 2020 der H.C. Artmann-Preis verliehen wurde, befand die Jury u.a.: "In präziser Wahrnehmung und Äußerung geht die Dichtung von Gerhard Ruiss auf soziale Zustände ein, auf Beziehungen zwischen Privatem und Politischem, auf Sprachmasken. In konsequenter Manier findet Ruiss adäquate Klang-Formen der Verknappung und Rhythmisierung, auch im Dialekt."

2021 erschien der jüngste Gedichtband lieber, liebste, liebes, liebstes. Andichtungen (Literaturedition NÖ).

"Allein schon der Buchtitel gibt viel her. Gerhard Ruiss' Gedichte haben aber nur am Rand damit zu tun. Der Band ist ein ,Best of'." (Kurier)


warten
endlich ist es soweit
und der kapitän trifft ein
dabeisein
rechtzeitig
beim untergehen.

dynamo
streckt die schnecke
erst einmal ihre fühler aus
ist noch lang nichts los.
(Aus: lieber, liebste, liebes, liebstes. Andichtungen, Literaturedition NÖ 2021)


Teilnahme an Literatur & Wein: 2004, 2006, 2008, 2022